Nussmüsli selbstgemacht

Während meiner Studienzeit war Müsli, natürlich das mit Knusper-Crunchies, eines meiner Lieblingsmahlzeiten, wenn ich morgens keine Lust auf Frühstück machen hatte.

Als ich dann mit Low Carb begann und Getreide größtenteils aus meiner Ernährung verbannte, geriet Müsli vollends in Vergessenheit. Erst als ich mein erstes LCHF Kochbuch in die Hände bekam und mich das Nussmüsli anlachte, bekam ich wieder Lust darauf.

Mittlerweile esse ich ja auch keinerlei tierische Milchprodukte mehr, so dass ich auch für die Kuhmilch eine vegane Alternative finden musste. Am liebsten mache ich mir daher Nussmilch oder Hanfmilch. Beide schmecken super zu dem Nussmüsli.

Der größte Vorteil von selbstgemachtem Nussmüsli ist der Preis, denn gekaufte Müslis sind meist sehr teuer. Darüber hinaus weißt du ganz genau was in dem Müsli drin ist und welche Qualität deine Nüsse haben.

Bei mir kommen ausschließlich Bioprodukte zum Einsatz, denn da bin ich mir sicher, dass die Bauern von der Ernte leben können und das keinerlei Pestizide und stickstoffhaltige Dünger verwendet wurden.

Du kannst theoretisch alle Nüsse und Saaten für dein Müsli verwenden. Achte jedoch darauf weder Hülsenfrüchte (Erdnüsse sind auch Hülsenfrüchte) noch Pseudogetreidesorten wie z.B. Chia Samen zu verwenden. Die passen nicht zur Paleo Ernährung.

Dinge die du brauchst:

Hochleistungsmixer, 1 Backofen mit 1-2 Blechen, Backpapier, eine Küchenwaage und eine Aufbewahrungsdose

Zutaten:

100 g Bio Cashewkerne
80 g Bio Mandeln
80 g Bio Kokosraspeln
80 g Bio Haselnusskerne
80 g Bio Paranusskerne
50 g Bio Sonnenblumenkerne
50 g Bio Sesamsamen (geschält und ungeröstet)
50 g Bio Kokosöl
30 g Bio Waldhonig (z.B. Alnatura)
1 TL Bio Bourbon Vanillepulver
0,5 TL Totes Meer Salz (naturbelassen)
Eine Handvoll Bio Rosinen, Weinbeeren, Sultaninen o.ä. (optional)

Zubereitung:

Den Ofen auf 140° C (Umluft) vorheizen.

Die Nüsse und Samen gleichmäßig miteinander vermischen und portionsweise in den Hochleistungsmixer geben. Jetzt ist es wichtig, dass du die langsamste Stufe wählst und nur so lange mix, bis alle Nüsse gehackt wurden.

Es wird sicherlich nicht ganz homogen aussehen und teilweise werden die Nüsse schon recht fein zerhackt, so dass es teilweise an gemahlene Nüsse erinnert. Das ist nicht weiter schlimm und lässt sich i.d.R. auch nicht gänzlich vermeiden.

Die gehackten Nüsse schüttest du in eine andere Schüssel und wiederholst den Vorgang des portionsweisen Hackens so lange, bis alle Nüsse gehackt wurden.

Nun erwärmst du das Kokosöl gemeinsam mit dem Waldhonig und fügst das Vanillepulver hinzu. Anschließend verrührst du alles zu einer homogenen Flüssigkeit und gießt sie über deine Nüsse.

Anschließend alles ausgiebig mit einem Löffel oder Teigschaber verrühren und zwar so lange, bis die Nussmaße schön ölig und klebrig ist.

Jetzt belegst du ein Backblech mit frischem Backpapier und verteilst dein Nussmüsli gleichmäßig darauf und schiebst das Blech in den vorgeheizten Ofen.

Nach ca. 30 Minuten ist es fertig. Du solltest es alle 10 min einmal umschichten, damit es gleichmäßig braun wird. Sollte es mit der Bräunung zu schnell voran gehen, kannst du auch nach 15 min von Umluft auf Ober-/Unterhitze umschalten.

Das fertige Müsli rausholen, mit dem Salz und den Rosinen überstreuen und ca. 30-40 min. auskühlen lassen. Anschließend in ein großes Bügelglas oder eine Aufbewahrungsdose einfüllen.

Das Müsli hält sich sehr lang. Ich habe es noch nicht erlebt, dass es komisch wurde, bevor wir es vollständig verputzt hatten.

Lass‘ es dir schmecken!

Tipp: Schmeckt hervorragend mit veganer Milch z.B. Nussmilch oder Hanfmilch.

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