ölziehen

Wir sind tagtäglich vielen unterschiedlichen Gift- und Schadstoffen und nicht selten gefährlichen Schwermetallen ausgesetzt. Wir essen immer mehr verarbeitete Lebensmittel und Obst, das mit Pestiziden behandelt wurde und unser Trinkwasser ist selten wirklich sauber.

Sobald wir dann auf die Straße gehen, atmen wir Abgase und andere Schadstoffe ein und häufig enthalten sogar Körperpflege Produkte eine Menge an schädlichen Inhaltsstoffen, die uns schleichend krank machen. Wir vergiften uns also langsam aber sicher, mit dem Ergebnis, dass es immer mehr Allergiker und chronisch Kranke gibt,

Zu unser aller Glück, ist der menschliche Körper ein Wunderwerk der Entgiftung und verhindert mit aller Kraft, dass all diese schädlichen Stoffe uns nicht sofort umbringen. Doch dieser natürliche Entgiftungsprozess funktioniert nicht ewig und irgendwann spüren wir dann doch die Auswirkungen unseres modernen Lebenswandels.

Doch es gibt Hoffnung und wir alle können mit wenigen einfachen Mitteln unseren Körper bei der Entgiftung unterstützen und uns langsam aber sicher wieder von dem Giftmüll in unseren Zellen befreien. Ganz ohne schwere Medikamente oder langwierige Entgiftungskuren. Das Einzige was du dafür tun musst, ist dich mit der Ayurvedischen Kunst des Ölziehens zu beschäftigen.

Was ist Ölziehen?

Die traditionelle Ayurvedische Medizin ist bereits mehr als 4.000 Jahre alt und stammt aus Indien. Sinngemäß bedeutet Ayurveda „Wissen über das Leben“ und umfasst etliche, auch in der westlichen Welt sehr bekannte, Methoden wie z.B. das Yoga, die bei vielen Beschwerden und Krankheitsbildern angewendet werden.

Das Ölziehen, das im Ayurveda Gandusha genannt wird, dient vor Allem der Reinigung und Entgiftung des gesamten Körpers. Dadurch können aber nicht nur Zahnerkrankungen, sondern auch solche Krankheiten behandelt werden, die mit einer Belastung durch Schad- oder Giftstoffen in Zusammenhang stehen.

Die gründliche Reinigung und Entgiftung des Körpers stellt im Ayurveda eine wesentliche Voraussetzung für tiefergreifende Heilprozesse dar. Ein Organismus, der ständig mit der Ausleitung von Schwermetallen beschäftigt ist, kann sich kaum um die Zellreparatur und Regeneration kümmern. Der Körper altert sichtbar und chronische Krankheiten bahnen sich ihren Weg.

Durch regelmäßiges Ölziehen wird dieser Teufelskreis durchbrochen und die Selbstheilungskräfte können aktiviert werden.

Was bewirkt Ölziehen?

Unsere Schleimhäute funktionieren im Prinzip wie ein riesiger Schwamm und nehmen alles auf, was wir über die Nahrung zu uns nehmen
oder was durch den Organismus über die Zeit, aktiv in den Schleimhäuten eingelagert wurde.

In diesem Zusammenhang eignet sich das Ölziehen besonders gut zur Entgiftung, da es hilft diese gesammelten Schlacken und Schadstoffe aus den Schleimhäuten zu lösen und auszuscheiden, so dass die Mundflora Schritt für Schritt wieder hergestellt wird, Entzündungen verschwinden und das allgemeine Wohlbefinden spürbar zunimmt.

Ölziehen kann jedoch noch viel mehr für dich tun

Empfindlichkeit – Ölziehen fördert eine basische Mundflora und sorgt dafür, dass deine Zähne widerstandsfähiger und weniger empfindlich auf äußere Reize reagieren.

Entgiftung – Ölziehen löst unterschiedlichste Schadstoffe aus den Schleimhäuten des Mundraums und bindet diese zuverlässig im Öl, so dass du sie anschließend ganz einfach ausspucken kannst.

Entzündungen – Ölziehen bekämpft wirksam vorhandene Entzündungen im Mundraum und hilft dem Zahnfleisch gleichzeitig sich zu regenerieren. Dadurch wird der Kiefer gestärkt und die Zähne wieder fester verwurzelt.

Karies – Ölziehen reduziert Karies spürbar, indem es den Zahnbelag zuverlässig entfernt und die Neubildung effektiv hemmt. Das entzieht den Bakterien den lebensnotwendigen Nährboden. Außerdem gelangt das Öl auch problemlos an solche Stellen, die du mit der Zahnbürste nicht erreichen kannst.

Mundflora – Bereits nach wenigen Tagen beginnt sich die Mundflora zu erholen, so dass sich gesundheitsförderliche Bakterien wieder ansiedeln können. Schädliche Bakterien sterben ab und werden über das Öl gebunden und ausgeschieden. 

Mundgeruch – Schlechter Atem entsteht meist durch bestimmte Bakterien, die über Nacht in deinem Mund und vor allem auf deiner Zunge überleben. Durch das regelmäßige Reinigen der Zunge in Kombination mit dem Ölziehen, wirst du den Mundgeruch für immer los.

Verfärbungen – Durch regelmäßiges Ölziehen beginnen sich hartnäckige Verfärbungen aufzulösen und deine Zähne werden sichtbar aufgehellt und das ganz ohne schädliche Bleichmittel.

Zahnstein – Wenn Ölziehen erst einmal zu deiner täglichen Routine geworden ist, hat Zahnstein keine Chance mehr. Er bildet sich erst gar nicht mehr und vorhandener Zahnstein wird zunehmend weicher, bis er sich letztlich einfach abkratzen lässt oder von alleine abplatzt.

Wie funktioniert das Ölziehen?

Im Prinzip ist Ölziehen so leicht wie Zähneputzen und du kannst dabei nichts falsch machen. Dennoch gibt es immer wieder Gerüchte von Leuten, die vom Ölziehen keine Ahnung haben oder einfach irgendwelche Informationen ungeprüft übernehmen und die Hintergründe dazu nicht ausreichend recherchiert haben.

So hält sich ein Gerücht besonders hartnäckig und geistert immer wieder durch diverse Facebook Gruppen, obwohl ein wenig Logik genügen würde, um zu erkennen, dass das nicht wirklich stimmen kann. Die Rede ist von der Dauer des Ölzieh-Prozesses, also eine Frage, die sich ein Anfänger berechtigter Weise stellt, wenn er das erste Mal mit dem Ölziehen experimentiert. Dazu aber später mehr.

Außerdem stellt sich natürlich auch die Frage, welches Öl man sinniger Weise verwenden sollte und wie häufig man Ölziehen darf. Ich versuche dir daher im nächsten Abschnitt die wichtigsten Fragen über das Ölziehen zu beantworten, so dass du möglichst sorglos und unvoreingenommen an diese wunderbare Entgiftungsmethode rangehen kannst.

Wann solltest du Ölziehen?

Im Prinzip kannst du zu jeder Tageszeit Ölziehen und wirst damit zu einem positiven Ergebnis gelangen. Dennoch gibt es, wie für viele Dinge, auch für das Ölziehen ein optimales Zeitfenster.

Der Grundgedanke des Ölziehens ist es ja, den Körper bei der Entgiftung und Ausleitung von Toxinen zu unterstützen und das funktioniert am Besten, wenn der Körper seine eigenen Entgiftungsprozesse bereits abgeschlossen hat.

Von daher ist Ölziehen morgens direkt nach dem Aufstehen am besten, wenn der Organismus alle Giftstoffe in den Schleimhäuten geparkt hat und du weder getrunken noch gegessen hast. 

Am Anfang steht die Zunge

Das kennt wohl jeder von uns. Nach dem Aufstehen ist deine Zunge belegt, fühlt sich irgendwie pelzig an und du hast einen komischen Geschmack im Mund. Zu allem Übel bestätigt dir dein Umfeld, dass du nicht gerade wie eine Blumenwiese riechst.

Der Grund dafür ist relativ schnell gefunden, denn während du schläfst beginnt der Körper mit der Entgiftung und scheidet dabei jede Menge Giftstoffe aus. Diese werden aus dem nahegelegenen Gewebe zu den Ausscheidungsorganen transportiert und für die endgültige Entsorgung vorbereitet. 

Die Zunge bekommt dabei eine ordentliche Portion des „Restmülls“ ab, in der Hoffnung, dass wir am nächsten Morgen den Müll auch wirklich raustragen, also entsorgen. Es sind also Bakterien, die sich über Nacht in deinem Mund austoben, dabei auch gewisse Ausscheidungen produzieren und auf diese Weise den schlechten Geschmack und den Mundgeruch verursachen.

Leider reinigen die wenigsten Menschen morgens ihre Zunge, so dass sich alle Schadstoffe auf der Zunge, über den Tag verteilt wieder mit der Nahrung vermischen und auf diesem Wege wieder in den Kreislauf zurück geführt werden, anstatt ausgeleitet zu werden, wie sich dass die Natur so überlegt hat.

Bevor du also mit dem Ölziehen beginnst, solltest du deine Zunge gründlich mit einem Zungenschaber reinigen, indem du von der Wurzel in Richtung der Spitze schabst und dabei den angesammelten Belag entfernst. Anschließend reinigst du den Schaber kurz unter warmem Wasser und wiederholst den Prozess so lange, bis die Zunge sauber ist und du beim Schaben nichts mehr mitnimmst.

Ölziehen richtig gemacht?

Je nach Bedarf und persönlichem Empfinden, nimmst du nun etwa 1 EL Öl in den Mund und beginnst damit zu spülen. Dabei darfst du da Öl nach Lust und Laune in deinem Mundraum hin und her bewegen, z.B. durch Ziehen, Kauen und Schlürfen. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch, die Hauptsache ist, dass du am Ende möglichst den gesamten Mundraum und somit alle Schleimhäute erreicht hast.

Solltest du ein Problem damit haben, das pure Öl in den Mund zu nehmen, kannst du auch erst einmal mit einem Teelöffel starten und dich langsam steigern. Bedenke jedoch, dass du bei einer geringeren Menge Öl auch länger brauchst, um alle Bereiche der Mundhöhle zu erreichen und dass das Öl schneller gesättigt ist.

Währenddessen solltest den Kopf nicht zu stark nach hinten neigen und unter keinen Umständen solltest du mit dem Öl gurgeln, um ein Verschlucken des Öls zu vermeiden. Zwischendurch darfst du das Öl einwirken lassen, bevor du es erneut durch den Mund ziehst. Dadurch lösen sich Verfärbungen und Beläge anschließend auch besser.

Wie lange solltest du Ölziehen?

Wenn du regelmäßig Ölziehen praktizierst, dann reicht eine Dauer von 2-3 Minuten vollkommen aus. Das oben bereits erwähnte Gerücht geht hingegen davon aus, dass man bei jeder Anwendung min. 10 – 20 min Ölziehen müsse, damit auch ganz sicher alle Bereiche der Mundhöhle erreicht werden.

Das ist ganz sicher nicht notwendig sondern, ganz im Gegenteil eher kontraproduktiv, da auf diese Weise die im Öl gebundenen Schadstoffe über die Schleimhäute wieder zurück in den Körper diffundieren. Wenn du dennoch länger Ölziehen willst, kannst du stattdessen das Öl nach ca. 3 Minuten ausspucken und neues Öl verwenden. Dadurch lässt sich der Prozess beliebig verlängern.

Was die Dauer einer Ölziehkur anbelangt, so empfehle ich dir diese Methode zu einer lebenslangen Angewohnheit zu machen und, so wie das Zähneputzen, täglich durch zu führen. Die Effekte sind so positiv und nachhaltig, dass ich persönlich nicht mehr darauf verzichten mag.

Wenn du allerdings nur für eine bestimmter Zeit Ölziehen willst, dann empfehle ich dir es mindestens 4 Wochen lang täglich durchzuführen, um eine spürbare Verbesserung zu erzielen.

Wie oft solltest du Ölziehen?

Ich bin ein Freund von Routinen, da du diese ganz automatisch durchführst, ohne dass du dich daran erinnern musst. Sie gehen dir in Fleisch und Blut über und werden zu einer Selbstverständlichkeit. An das morgendliche Zähneputzen musst du dich ja schließlich auch nicht erinnern.

Wenn du, aus welchen Gründen auch immer, nicht jeden Morgen Ölziehen willst, kannst du es natürlich einfach 2-3 mal in der Woche machen. Es sollte dir jedoch bewusst sein, dass die positiven Effekte dann deutlich geringer ausfallen als wenn du es täglich machst.

Darf jeder Ölziehen praktizieren?

Es gibt keinen Grund warum nicht Jeder die wunderbaren Vorteile des Ölziehens für sich nutzen sollte. Vor Allem wem man die Entgiftung des Körpers auf natürliche Weise unterstützen will.

Prinzipiell können auch Kinder schon früh an das Ölziehen herangeführt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Kinder unter 6 Jahren meist nicht in der Lage sind das Öl problemlos im Mund hin und her zu bewegen, ohne dass sie dabei Teile des Öls verschlucken.

Darüber hinaus ist der Geschmack und die Konsistenz von Pflanzenöl nicht jedermanns Sache und führt bei Kindern oft zu Ekel oder Verweigerung, weshalb man hier auch unbedingt mit einem Teelöffel beginnen sollte.

Hat Ölziehen irgendwelche Nebenwirkungen?

Es gibt keine bekannten Nebenwirkungen, die auf die Durchführung einer Ölziehkur zurück zu führen wären. Dennoch kann es kurz nach dem Beginn zu einer sog. Erstverschlimmerung kommen. Das ist bei vielen Naturheilkunde-Verfahren und homöopathischen Mitteln aber nicht ungewöhnlich und geht auch recht schnell wieder vorüber.

Bei mir kam es z.B. etwa 2 Tage nach dem Beginn der Ölziehkur zu grippeähnlichen Symptomen und einer leichten Abgeschlagenheit. Das ist  jedoch ein gutes Zeichen und beweist, dass der Entgiftungsprozess Wirkung zeigt und die Selbstheilungskräfte bereits angelaufen sind. Nach 4 Tagen war alles vorüber und seitdem habe ich durchwegs nur positive Erfahrungen machen dürfen.

Welches Öl kannst du verwenden?

Bitte ausschließlich kaltgepresste Öle aus ökologischem Anbau verwenden, denn billige Öle sind häufig mit Pestiziden belastet und schaden dem Organismus mehr als sie nützen.

Außerdem solltest du auch auf die speziellen Bedürfnisse des Öles achten und keinesfalls überlagerte oder ranzige Öle verwenden.

Im traditionellen Ayurveda wird für das Ölziehen, gereiftes Sesamöl verwendet, was auch dadurch zu erklären ist, dass die Sesampflanze in Indien beheimatet ist. Das Öl ist ist goldgelb und schmeckt angenehm nussig. Es eignet sich hervorragend zum Ölziehen und ist vor Allem in den kalten Jahreszeiten mein Favorit. 

Tipp: Um dein eigenes Sesamöl zu reifen, musst du das Öl einfach nur in einem sauberen Topf, z.B. einer Kasserolle langsam auf max. 110° C erhitzen. Anschließend nimmst du den Topf von der Platte und lässt das Öl auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du es dann in eine Flasche abfüllst. Die Temperatur überwachst du am Besten mit einem Stabthermometer.

Kokosöl ist ein wunderbares Öl, das sich vor Allem im Sommer sehr gut zum Ölziehen eignet. Es verströmt diesen karibischen Duft von frischen Kokosnüssen und macht das Ölziehen für mich zum Genuss. Allerdings wird Kokosöl bei kälteren Temperaturen schnell fest und dann mag ich es überhaupt nicht mehr in den Mund nehmen, so dass ich nur im Sommer auf Kokosöl zurückgreife.

Seine entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften machen es zum idealen Kandidaten, um mit dem Ölziehen zu beginnen und die Mundflora ins Gleichgewicht zu bringen.

Der russische Arzt Dr. Karach empfiehlt ausschließlich natives Sonnenblumenöl zum Ölziehen zu verwenden und stützt diese Empfehlung hauptsächlich auf den hohen Anteil an antioxidativ wirkendem Vitamin E.

Ich persönlich bin der Meinung, dass Sonnenblumenöl aufgrund der mehrfach ungesättigten Fettsäuren viel mehr zu Oxidation neigt als Kokos oder Sesamöl. Hinzu kommt, dass die meisten im Handel erhältlichen Öle für den Einsatz in der Küche optimiert wurden und dadurch viele wertvolle Inhaltsstoffe raus gezüchtet wurden.

Solltest du jedoch die Möglichkeit haben, natives und kaltgepresstes Sonnenblumenöl aus biologischem Anbau zu bekommen, dann kannst du das natürlich bedenkenlos verwenden.

Darüber hinaus gibt es eine Menge andere Pflanzenöle, die du zum Ölziehen verwenden kannst, insbesondere Leinöl oder Hanföl. Du solltest dabei aber immer den Preis sowie die individuelle Verfügbarkeit des Öls in Betracht ziehen.

Wenn dir das pure Öl überhaupt nicht schmeckt, dann kannst du natürlich mit Ätherischen Ölen den Geschmack etwas verbessern. Ich verwende z.B. Minzöl für meine Zahnspülung und mag den Geschmack wirklich sehr gerne.

Hinweis: Kinder dürfen auf keinen Fall mit Ätherischen Ölen angereichertes Öl verwenden.

Meine morgendliche Ölzieh-Routine

Als ich mit dem Ölziehen begonnen habe und bemerkte, welche enormen Verbesserungen ich damit erzielte, begann ich es direkt in meine Morgenroutine einzubauen. Einfach um es nicht vergessen zu können. Ich habe dir diese Routine einmal im Detail aufgeschrieben und hoffe, dass du sie ebenso leicht in deinen Alltag integrieren kannst wie ich.

  1. Ich spüle mir den Mund mit warmem Wasser aus
  2. Ich reinige meine Zunge mit einem Zungenschaber
  3. Ich spüle meinen Mund noch einmal kräftig aus
  4. Ich nehme 1 EL Öl (Sesamöl oder Kokosöl) in den Mund und beginne mit dem Ölziehen
  5. Nach etwa 3 Minuten spucke ich das Öl wieder aus
  6. Ich spüle meinen Mund mehrmals kräftig aus und gurgle, um das Öl aus dem gesamten Mundraum zu entfernen
  7. Ich putze meine Zähne und reinige meine Zunge erneut mit der Zahnbürste
  8. Ich spüle meinen Mund ein letztes Mal gründlich aus.

Das brauchst du zum Ölziehen

Du kannst natürlich gewöhnliches Öl aus dem Supermarkt verwenden und Plastikzahnbürsten sowie Zahncreme aus der Drogerie. Ich empfehle dir jedoch ausschließlich auf nachhaltig erzeugte Produkte und Öle aus ökologischer Landwirtschaft zurück zu greifen. Damit tust du nicht nur dir und deiner Familie etwas Gutes, sondern auch der Natur.

Aus welchem Material einen Zungenschaber bestehen sollte, ist immer wieder ein Streitthema und dabei werden neben Kupfer und Silber auch immer wieder Edelstahl Zungenschaber empfohlen.

Ich persönlich verwende einen Zungenschaber aus Edelstahl und bin sehr zufrieden damit. Er ist sehr stabil, reinigt meine Zunge gründlich und schmeckt nicht nach Metall. Bei diesem Set erhältst du außerdem noch einen praktischen kleinen Stoffbeutel, um den Zungenschaber zu transportieren.

Im Winter verwende ich verwende Bio Sesamöl, dass ich dann, wie oben beschrieben, selbst reife. Du kannst natürlich auch gereiftes Sesamöl kaufen, wenn dich die Mehrkosten nicht abschrecken.

Im Sommer nutze ich am Liebsten Kokosöl von Tropicai, das natürlich auch gerne zum Kochen und Backen verwende. Auf der Gutschein Seite findest du, wie gewohnt, einen Gutscheincode, mit dem du 10% Rabatt auf den ersten Einkauf erhältst.

Nachdem ich jahrelang gewöhnliche Zahnbürsten aus Plastik verwendet habe, bin ich vor einiger Zeit auf Bambusbürsten umgestiegen. Diese sind sehr umweltfreundlich, da sie aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden und fast komplett frei von Plastik sind.

Ich verwende die Bambus Zahnbürsten von Ecomonkey

Zahncremes gibt es wie Sand am Meer und jeder behauptet, dass seine Pasta die Zähne pflegt, weißer macht und den Zahnschmelz kräftigt. Leider sind 90% der erhältlichen Zahncremes alles andere als gut für die Zähne. Sie stecken voller Inhaltsstoffe, die kein Mensch braucht und die deiner Gesundheit nicht zuträglich sind.

Das ist auch der Grund, warum ich bereits vor vielen Jahren auf Bio Zahncreme umgestiegen bin und immer wieder neue Produkte ausprobiert habe. Es dauerte schon eine Weile, bis ich endlich 2 Produkte entdeckt habe, die mich absolut überzeugt haben.

Abends verwende ich das Bio Zahngel von Lavera mit Kieselsäureputzkörpern und Meersalz

Morgens verwende ich Biodent Vital mit Kreideputzkörpern und Stevia 

Weitere Informationen über Ölziehen

  • Podcast Episode (in Planung)
  • YouTube Video (in Planung)

Quellen

Wenn du noch mehr willst

Ich hoffe, dass dir dieser erste Überblick ein wenig geholfen hat, dich zu orientieren und deine ersten Schritte auf dem Weg zu weniger Gewicht und mehr Gesundheit zu planen. Weitere Informationen rund um das Thema Abnehmen mit der Paleo Ernährung findest du direkt unter dem Text.

Disclaimer / Haftungsausschluss

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben und geben auch keine Heilversprechen.

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