Deine Paleo Streichliste

Auf dieser Liste findest du all jene Lebensmittel, die keinen Platz in der Paleo Ernährung haben. Willst du dich artgerecht ernähren, solltest du sie konsequent weg lassen oder zumindest auf den Cheat Day verlegen. 

Getreide ist der Übeltäter Nr. 1 und mittlerweile in aller Munde. Die meisten Ernährungstrends haben das Getreide zurecht auf dem Kieker und machen es für die zunehmende Verfettung der Gesellschaft verantwortlich. Seine glykämische Last macht es zu gefährlichen Lebensmittel vor Allem für Diabetiker und Menschen mit enormem Übergewicht.

In der Paleo Ernährung steht aber die Schädlichkeit der Nahrung im Fokus und hier hat das Getreide so Einiges auf dem Kasten. Die enthaltenen Antinährstoffe, allen voran das Gluten, machen es zu einem echten Bösewicht. Diese hemmen die Nährstoffaufnahme merklich und schädigen den Darm, selbst bei geringen Mengen.

Hinzu kommt ein äußerst schlechtes Fettsäureprofil mit einem deutlichen Überhang zu Omega-6, was die Entzündungsneigung des Körpers spürbar erhöht. Das ohnehin schon nährstoffarme Korn, hat auch inpunkto Ballaststoffanteil nicht viel zu bieten. Hier schneidet ein ungeschälter Apfel deutlich besser ab, so dass in der Paleo Ernährung, Getreide in jeglicher Form vermieden werden sollte.

Übrigens: Reis und Mais sind ebenfalls Getreidearten. Sie enthalten zwar kein Gluten aber dafür andere Antinährstoffe wie Phytinsäure und im Falle von Reis fast immer Arsen. Darüber hinaus sind sie sehr kohlenhydratreich und im Falle von Mais auch reich an Fructose.

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Seit ein paar Jahren gewinnen Pseudogetreide enorm an Popularität. Sie werden zunehmend als Superfoods gefeiert und als gesunder Ersatz für die klassischen Getreide empfohlen. Die bekannten Vertreter des Pseudogetreides, Chia, Amaranth, Quinoa und Buchweizen sind mittlerweile in vielen Supermärkten und sogar beim Discounter erhältlich. Sie werden als gesund und glutenfrei angepriesen und Letzteres stimmt zumindest uneingeschränkt.

Leider enthalten aber auch die Pseudogetreide einen signifikanten Anteil an Antinährstoffen wie z.B. Phytinsäure und Saponine. Diese können zwar durch traditionelle Herstellverfahren (einweichen, kochen und fermentieren) stark reduziert werden, aber die wenigsten Menschen betreiben solch einen Aufwand.

Des Weiteren sind ihre Fettsäuren anfällig für Oxidation und neuesten Studien zufolge kann es, aufgrund der Gliadin ähnlichen Proteine im Pseudogetreide, zu Gluten-Kreuzreaktionen kommen, weshalb Zöliakie Erkrankte und Menschen mit Glutensensitivität definitiv auf Pseudogetreide verzichten sollten. In der Paleo Ernährung haben Sie daher keinen Platz.

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Hülsenfrüchte gelten gemeinhin als sehr gesund und nährstoffreich. Doch leider ist das Gegenteil der Fall, denn auch Hülsenfrüchte stecken voller Antinährstoffe.

Vor allem seit in der Nahrungsmittelproduktion verstärkt auf Gentechnik gesetzt wird, ist deren Konzentration auf ein bedenkliches Niveau gestiegen. Erklären lässt sich das mit dem Wunsch immer resistentere Pflanzen zu erschaffen, denen Schädlinge oder natürliche Fressfeinde aber auch Herbizide nichts mehr anhaben können.

Es sollte jedem klar sein, das diese genetischen Veränderungen für den Menschen ebenfalls schädlich sein können und nicht nur die Fressfeinde betreffen. Gewissermaßen ist der Mensch ja auch nichts anderes als ein Fressfeind.

Hinzu kommt, dass Hülsenfrüchte weniger gut verdaulich sind und bei vielen Menschen zu Verdauungsstörungen und Blähungen führen.

Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Lupinen, Erdnüsse, Sojabohnen und Platterbsen gehören zu den schädlichen Vertretern der Hülsenfrüchte und haben in der Paleo Ernährung keinen Platz. Zuckerschoten, Erbsen und grüne Bohnen sind, wenn ordentlich gekocht, deutlich unschädlicher als die oben genannten. Das liegt daran, dass z.B. bei Zuckerschoten und grünen Bohnen, nicht der Samen, sondern die Hülse verzehrt wird. Durch das Kochen wird die Konzentration der Antinährstoffe zusätzlich spürbar reduziert.

Ich persönlich habe jedoch alle Formen von Hülsenfrüchten von meinem Speiseplan gestrichen.

Des Deutschen liebstes Nahrungsmittel nach dem Brot, ist und bleibt die Milch. Sie wird zwar in der heutigen Zeit kaum noch pur konsumiert, aber dafür nimmt der Anteil an Milchprodukten wie Käse, Sahne, Joghurt und Quark kontinuierlich zu.

Sie versteckt sich mittlerweile in Produkten, von denen man nicht mal ansatzweise gedacht hätte, dass sie dort drin sein könnte. Dabei sind wir Menschen genetisch keineswegs auf die Muttermilch von Kalb, Ziege und Lamm eingestellt. Und so wundert es auch nicht, dass immer mehr Menschen Sensitiv oder gar intolerant auf den Milchzucker Lactose reagieren.

Doch der viel größere Übeltäter ist das körperfremde Eiweiß Casein, genauer gesagt das Beta Casein Typ A1, das unter Verdacht steht chronische Erkrankungen zu begünstigen. Während die gemeine Milchkuh früher noch vermehrt Typ A2 produzierte, hat sich das mittlerweile, auch aufgrund der Massentierhaltung und diversen Mutationen, sehr stark in Richtung des A1 Typs verlagert.

Hinzu kommt, dass der Nährstoffgehalt von Milch stetig abgenommen hat, denn die Weiterverarbeitung zerstört viele wertvolle Enzyme und Mikroorganismen. Andere wertvolle Inhaltsstoffe, wie Omega Fettsäuren können aufgrund der Stallhaltung erst garnicht entstehen oder sie begünstigt ein ungünstiges Fettsäureprofil (Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis).

Und zu guter letzt sorgt das tierunwürdige Gebaren der modernen Milchwirtschaft dafür, dass Kuhmilchprodukte kein wirklich gutes Nahrungsmittel für den Menschen darstellen. Sie haben daher keinen Platz in der Paleo Ernährung.

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Pflanzenfette sind leider viel schlechter als ihr Ruf. Viele Jahre galten die gesättigten Fette als krankmachende Fette, von denen man koronare Herzkrankheiten bekommt und früh stirbt.

Doch die Wahrheit ist wie so oft eine ganz Andere. Denn Pflanzenfette, genau genommen solche die mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthalten, haben sehr oft das Problem, empfindlich auf Hitze zu reagieren. Sie sind sehr instabil und neigen zur Oxidation, bei der glykolisierte Endprodukte, so genannte AGEs entstehen. Diese wiederum erzeugen im Körper Entzündungen.

Des Weiteren stimmt das Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis in den aller seltensten Fällen, denn vor allem die aus Getreide gewonnenen Öle haben einen enorm hohen Omega-6 Gehalt, der nachweislich zu einer vermehrten Entzündungsneigung führt.

Die mit Abstand schädlichsten Pflanzenfette sind die Transfette, die sich in gehärteten Pflanzenfetten verbergen und von der Industrie äußerst gerne eingesetzt werden. Sie lauern häufig in Fertigprodukten, Chips, Backwaren, Tiefkühlpizza, Pommes Frites, Margarine, usw. Sie können aber auch durch die Erhitzung von pflanzlichen Ölen entstehen. Die Transfette sind es, die unsere Blutgefäße verstopfen und unser Herz krank machen.

Aber es gibt auch ein paar unbedenkliche Pflanzenfette, die ich hier nicht vergessen will. Leinöl, das reich an Omega-3 Fettsäuren ist. Es darf jedoch nicht erhitzt werden. Kokosöl, wegen seiner gesundheitsförderlichen Fettsäuren, Es lässt sich sehr gut zum Braten und Kochen verwenden. Olivenöl, da es nur einfach gesättigte Omega-9 Fettsäuren enthält und jeden Salat zu einem Gedicht werden lässt. Sowie Macadamia-, Walnuss- und Avocadoöl, die ebenfalls gut zu kalten Speisen passen und keine negativen Wirkungen mit sich bringen.

Ansonsten gehören pflanzliche Fette nicht in die Paleo Welt. Die wenigen positiven Vertreter sollten daher durch gute tierische Fette, wie Butterschmalz, Rindertalg und Ghee ergänzt werden.

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Unsere steinzeitlichen Vorfahren kannten keinen Zucker. Das einzige süße Nahrungsmittel war der sehr selten zu findende Honig.

Der moderne Mensch hat das Problem gelöst, in dem er andere zuckerhaltige Nahrungsmittel wie Zuckerrüben und Zuckerrohr zu dem typischen Haushaltszucker weiter verarbeitet hat. Seitdem ist Zucker immer und überall zu haben und kostet fast nichts mehr. Er wird in fast allen Fertigprodukten, ja sogar zur Herstellung von Wurstwaren verwendet.

Das Problem mit herkömmlichem Haushaltszucker, ist seine Zusammensetzung. Er enthält sowohl Fruktose als auch Glukose, wobei die Fruktose von der Leber im Körper genauso abgebaut wird wie Alkohol. Dabei entstehen Triglyzeride, die direkt in unsere Fettzellen eingelagert werden.

Ein hoher Zuckerkonsum ist für unsere Leber also ähnlich schädlich wie Alkoholmissbrauch. Hinzu kommt, dass die Abbauprodukte von Fruktose den Organismus zusätzlich belasten und zu Gefäßerkrankungen, Gicht usw. führen können. Deshalb sollten insbesondere konzentrierte Fructosequellen, wie Sirup, Fruchtsäfte und Smoothies, Trockenfrüchte sowie Süßigkeiten gemieden werden. Sie sind der reine Zuckerflash für die Leber und fördern den Fettaufbau spürbar.

Kein Problem hingegen stellen ganze Früchte dar. Der Fructosegehalt ist im Verhältnis zu Größe und Gewicht relativ gering und die darin enthaltenen Ballaststoffe helfen den Darmbakterien, einen Teil der Fruktose im Darm abzubauen, bevor sie vom Körper aufgenommen werden kann.

Meine Empfehlung: Auf die weniger süßen Beeren-Obstsorten beschränken und max. 1 Portion am Tag essen.

Eigentlich auch selbsterklärend, denn Fertiggerichte und industrielles Convenience Food haben wenig mit natürlich und ursprünglich zu tun. Vor Allem der enorm hohe Anteil an Fast Food ist für allerlei ernährungsbedingte Krankheiten verantwortlich. Allen Voran der Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 und Adipositas.

Also Anhänger der Paleo Ernährung machen wir also einen großen Bogen um alle Lebensmittel mit Zutatenlisten und achten darauf, dass sich nur solche Dinge in unserem Essen befinden, die wir auch kennen. Somit ist selbst kochen wieder IN.

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Bier wird u.a. aus Getreide hergestellt und von daher sollte schon klar sein, dass es mit der Paleo Ernährung nicht viel zu tun hat. Allerdings kommt auch noch hinzu, dass Alkohol die Fettverbrennung sehr negativ beeinflusst, sogar abrupt beendet und zusätzlich den Appetit anregt. Das erklärt dann auch, warum Bierliebhaber ganz oft einen kapitalen Bierbauch vor sich her tragen. Daher gilt: Finger weg vom Bier! Wenn schon Alkohol, dann lieber ein Glas trockener Rotwein.

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