Blogartikel

Macht eine Low Carb Diät überhaupt Sinn?

Meine Abnehmgeschichte begann im Jahr 2004. Damals stieß ich auf ein Buch von Dr. Nicolai Worm mit dem Titel: „Syndrom X oder Ein Mammut auf den Teller! Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle“, das ich allerdings nur anlas und dann aus welchem Grund auch immer wieder beiseite legte. Der Druck abzunehmen, war zu der Zeit anscheinend noch nicht groß genug, denn es dauerte satte 6 Jahre, bis ich das Buch erneut in die Hand nahm und diesmal auch verschlang. Bis dahin war mir nicht wirklich bewusst gewesen, welchen Einfluss Kohlenhydrate in der heutigen Ernährung haben und wie sehr sie meine Gesundheit und vor allem meine Figur beeinflussen.

4 gute Gründe warum du kein Leitungswasser trinken solltest

Vor ein paar Tagen bin ich bei Facebook über ein Post von 3SAT gestoßen, welches den Titel „4 Gute Gründe Leitungswasser zu trinken“ trug und war doch ein wenig verblüfft. Schließlich wissen wir seit Jahren, dass unser Leitungswasser zwar im Vergleich zu anderen Ländern, recht sauber ist, aber trotzdem immer wieder bedenkliche Mengen an Schwermetallen und anderen Verunreinigungen im Wasser gefunden werden. Warum bringt 3SAT also so einen Beitrag bei Facebook und versucht damit die Sauberkeit unseres wichtigsten Nahrungsmittels zu betonen? Muss man das denn, wenn es doch angeblich einwandfrei ist?

Alpha-Liponsäure: Das Antioxidans der Antioxidantien

Es gibt kaum ein Wort, dass in den letzten Jahren noch inflationärer verwendet wurde als das Wort „Antioxidantien“ Überall und ständig ist die Rede von den wichtigen Antioxidantien. Sie schützen unsere Zellen vor freien Radikalen und verhindern somit, dass wir schwere Krankheiten bekommen. Dabei werden ganz oft auch Superlative verwendet und nicht selten ausschließlich mit dem Ziel den Hilfesuchenden irgendein Präparat unterzujubeln. Auch vor den Lebensmitteln im Supermarkt, machte die Industrie keinen Halt und präsentierte uns Functional Foods inkl. Antioxidantien. Ich selbst bin diesem Hype mehr als einmal auf den Leim gegangen.

Was du über Fett wissen solltest

Es ist noch nicht allzu lange her, da habe ich mich wieder einmal zu einer Diskussion über Ernährung hinreißen lassen. Das Ganze fand in einer Facebook Gruppe statt und dabei ging es um Speiseöle und die Frage, welche man wohl braucht und welche nicht. Wie gesagt, eigentlich mische ich mich bei solchen Diskussionen nicht mehr ein, denn zuweilen werden die Personen aggressiv, unsachlich und pochen auf ihre Meinung. Diese behaupten sie mit Beweisen untermauern zu können, die sie aber überhaupt nicht vorweisen können. Ganz schlimm finde ich auch, wenn dann aus einem Spektrum von einigen Tausenden Studien, ganz geschickt nur solche heraus gesucht werden, die genau das zu belegen scheinen, was man selbst behauptet hat.

15 Dinge die du beim Fasten umbedingt vermeiden solltest

Hast du schon einmal gefastet? Als ich vor einigen Jahren das erste Mal komplett auf Nahrung verzichtet habe, wurde mir bewusst, wie hart eine solche Fastenperiode sein kann. Ich habe daraus ein paar Dinge gelernt, die ich dir heute mitgeben will. Hältst du dich daran, dann kann Fasten zu einem positiven Erlebnis werden, dass du immer wieder gerne wiederholst.

10 Gründe warum du regelmäßig fasten solltest

Vor einiger Zeit habe ich mir wieder mal das Jenke Experiment auf RTL angeschaut, vor Allem weil Jenke von Wilmsdorff ein echt krasser Typ ist und ich das Thema Essstörungen hochinteressant finde. Es ist schon erschreckend wie viele Menschen allein im deutschsprachigen Raum an Essstörungen leiden. Jenke will sich jedenfalls selbst einen Eindruck davon und die Erfahrung machen, wie es sich anfühlt 4 Wochen ohne Essen bzw. ohne feste Nahrung zu leben. Das Ganze wird natürlich ärztlich kontrolliert und zusätzlich von einem Psychologen überwacht. Man will ja schließlich frühzeitig erkennen, wenn Jenke zu viel Spaß am Abnehmen empfindet und dadurch evtl. in eine Art Magersucht verfällt. Mir persönlich waren viele Aussagen zu dieser, zugegebener Maßen, langen Fastenphase, doch sehr klischeehaft.

Wie du in nur 5 Schritten einen herrlich frischen Kaffee zubereiten kannst

Wer kennt ihn nicht, den Duft von frisch gebrühtem Kaffee? Und wer kann sich nicht daran erinnern, wie ernüchternd so mancher Kaffee trotz so tollen Duft, geschmeckt hat.

Ich selbst habe viele Jahre lang nichts anderes als Filterkaffee getrunken, bis ich 2001 eine Sizilien Rundreise machte und einen frisch gebrühten italienischen Kaffee trank. In Italien wird Kaffee noch sehr traditionell in der Caffettiera aufgebrüht.

Jeder Italiener hat so einen Espressokocher zuhause rumstehen und kommen Freunde zu Besuch, wird diese kompakte kleine Espressokanne hervorgeholt und der Gastgeber wird zum Barista.

Geht man in ein Café oder Ristorante, bekommt man fast immer einen Kaffee, der in einer Siebträgermaschine aufgebrüht wurde. Dieser Kaffee ist deutlich besser und aromatischer als jeder Filterkaffee. Ich war echt überrascht, wie groß der Unterschied ist.

Meine 5 Ernährungsmythen und warum Diäten nicht funktionieren

Meine Ur-Großeltern haben es getan. Meine Großeltern haben es getan. Und meine Eltern? Die konnten es schon nicht mehr so ungehemmt tun. Die Rede ist vom Brot, Nudeln und Reis essen.

Mein Eltern waren nämlich keine Land- oder Fabrikarbeiter oder gar sportbegeisterte Hobbyathleten, sondern ganz normale Arbeiter mit Jobs, bei denen Bewegung i.d.R viel zu kurz kam und speziell bei meinem Vater, der seit ich denken kann, Berufskraftfahrer war,  kam nicht nur der Sport viel zu kurz.

So war es nicht besonders wunderlich, dass meine beiden Eltern eher zu Übergewicht neigten als zu einer drahtigen und sportlichen Figur.

Und was meine Person angeht, so dürfte ja spätestens seit dem letzten Artikel klar sein, dass ich keinen „Superman Körper“ habe und an der gemeinen Volkskrankheit Übergewicht durch Kohlenhydrat-Missbrauch leide.

Die 3 Gründe warum wir immer dicker werden und 3 simple Tricks, um das zu verhindern

„Iss nicht soviel Süßkram, das ist schlecht für die Zähne!“ sagte meine Mutter immer. Wer hat das als Kind nicht regelmäßig zu hören bekommen? Komisch allerdings, dass meine Mutter an Marmelade, Nutella, Honig und Co. nichts auszusetzen hatte, nein ganz im Gegenteil! Honig ist doch gesund!

Zudem musste ich mir im Winter, morgens vor der Schule, immer einen Löffel Sanostol rein drängeln und wer da mal auf die Flasche geschaut hat, der wird sich ungläubig die Augen reiben und unweigerlich fragen: „Seit wann sind Zucker, Glucosesirup und Nicotinsäureamid denn gesund?“

Ich mache meinen Eltern aber keine Vorwürfe, denn eine gut durchdachte Maschinerie hat allen Eltern fein säuberlich eingetrichtert, was sie ihren Kindern kaufen sollen, was die Familie unbedingt haben muss oder essen sollte.

Selbstbestimmung und nachdenken, was man sich und seinen Kindern da eigentlich auftischt, war zumindest in meiner Kindheit, den späten Siebzigern und frühen Achtzigern nicht üblich.

Zwei Lebensmittel sind dabei immer wieder auf dem Teller gelandet – Brot und Nudeln. Bis zu meinem 19. Lebensjahr konnte mir auch kein einziges Nahrungsmittel etwas anhaben. Ich war schlank und drahtig und kein einziges Fettpölsterchen zierte meinen Körper.

Doch als ich vermeintlich ausgereift war und die ganze Energie nirgendwo mehr entweichen konnte, war sie vom einen auf den anderen Tag da, die Wohlstandsplautze und mit ihr die Gewissheit, das ich ab jetzt wohl doch ein wenig mehr auf meine Figur achten muss.

Mammut auf dem Teller, was wir von unseren Vorfahren lernen können

Als die Menschheit noch jung war, gab es kein Übergewicht und keine Adipositas. Die Menschen waren schlank und drahtig. Auch waren die klassischen zivilisatorischen Krankheiten der Wohlstandsgesellschaft, wie Diabetes und Co. schlicht und einfach unbekannt.

Selbstverständlich war das Leben der Menschen, die in dieser Zeit lebten, auch sehr schnell zu Ende. Wer nicht von einem Rivalen erschlagen oder bei der Jagd getötet wurde, erfroren oder verhungert ist, der ist eben einfach an Altersschwäche gestorben und das bereits mit 40. Traumhaft, waren die Zeiten ganz sicher nicht.

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